LLM-Leistung im Jahr 2026: Benchmarks, Engpässe und Optimierung

LLM-Performance
ist nicht nur eine Frage des Einsatzes einer leistungsstarken GPU. Die Inferenzgeschwindigkeit, die Latenz und die Kosteneffizienz hängen von Einschränkungen über die gesamte Stack-Struktur ab:

  • Modellgröße und Quantisierung
  • VRAM-Kapazität und Speicherbandbreite
  • Kontextlänge und Promptgröße
  • Laufzeitplanung und Batching
  • Auslastung der CPU-Kerne
  • Systemtopologie (PCIe-Lanes, NUMA usw.)

Dieser Hub organisiert tiefgehende Analysen, wie große Sprachmodelle unter realen Workloads verhalten — und wie sie optimiert werden können.


Was LLM-Performance wirklich bedeutet

Performance ist multidimensional.

Durchsatz vs. Latenz

  • Durchsatz = Token pro Sekunde über viele Anfragen
  • Latenz = Zeit bis zum ersten Token + Gesamtantwortzeit

Die meisten realen Systeme müssen beide Aspekte ausbalancieren.

Die Reihenfolge der Einschränkungen

In der Praxis treten Engpässe in dieser Reihenfolge auf:

  1. VRAM-Kapazität
  2. Speicherbandbreite
  3. Laufzeitplanung
  4. Kontextfenstergröße
  5. CPU-Overhead

Das Verständnis dafür, welche Einschränkung Sie treffen, ist wichtiger als „Hardware upzurüsten“.


Ollama-Laufzeitleistung

Ollama wird häufig für lokale Inferenz verwendet. Sein Verhalten unter Last ist entscheidend zu verstehen.

CPU-Kernplanung

Verarbeitung paralleler Anfragen

Speicherverteilungsverhalten

Strukturierte Ausgabelaufzeitprobleme


Wichtige Hardware-Einschränkungen

Nicht alle Leistungsprobleme sind GPU-Computeprobleme.

PCIe & Topologieeffekte

Spezialisierte Computetrends


Benchmarks & Modellvergleiche

Benchmarks sollten eine Entscheidungsfrage beantworten.

Hardwareplattformvergleiche

Real-World-Test mit 16 GB VRAM

Modellgeschwindigkeit & Qualität Benchmarks

Fähigkeitsstress tests


Optimierungsplaybook

Performance-Tuning sollte schrittweise erfolgen.

Schritt 1 — Passend machen

  • Modellgröße reduzieren
  • Quantisierung nutzen
  • Kontextfenster begrenzen

Schritt 2 — Latenz stabilisieren

  • Prefill-Kosten reduzieren
  • Unnotwendige Wiederholungen vermeiden
  • Strukturierte Ausgaben früh validieren

Schritt 3 — Durchsatz verbessern

  • Batching erhöhen
  • Konkurrenz einstellen
  • Bei Bedarf Laufzeiten mit Fokus auf Serving nutzen

Wenn Ihr Engpass in der Hosting-Strategie und nicht im Laufzeitverhalten liegt, siehe:


Häufig gestellte Fragen

Warum ist mein LLM auch auf einer starken GPU langsam?

Oft sind es Speicherbandbreite, Kontextlänge oder Laufzeitplanung — nicht die reine Rechenleistung.

Was zählt mehr: VRAM-Größe oder GPU-Modell?

Die VRAM-Kapazität ist in der Regel die erste harte Einschränkung. Wenn das Modell nicht passt, spielt alles andere keine Rolle.

Warum fällt die Leistung unter Konkurrenz?

Warteschlangen, Ressourcenkonkurrenz und Scheduler-Grenzen führen zu Degradationskurven.


Schlussgedanken

LLM-Performance ist Ingenieursarbeit, nicht Ratespiel.

Messung mit Absicht.
Einschränkungen verstehen.
Optimierung basierend auf Engpässen — nicht auf Annahmen.