LLM-Leistung im Jahr 2026: Benchmarks, Engpässe und Optimierung
LLM-Performance
ist nicht nur eine Frage des Einsatzes einer leistungsstarken GPU. Die Inferenzgeschwindigkeit, die Latenz und die Kosteneffizienz hängen von Einschränkungen über die gesamte Stack-Struktur ab:
- Modellgröße und Quantisierung
- VRAM-Kapazität und Speicherbandbreite
- Kontextlänge und Promptgröße
- Laufzeitplanung und Batching
- Auslastung der CPU-Kerne
- Systemtopologie (PCIe-Lanes, NUMA usw.)
Dieser Hub organisiert tiefgehende Analysen, wie große Sprachmodelle unter realen Workloads verhalten — und wie sie optimiert werden können.
Was LLM-Performance wirklich bedeutet
Performance ist multidimensional.
Durchsatz vs. Latenz
- Durchsatz = Token pro Sekunde über viele Anfragen
- Latenz = Zeit bis zum ersten Token + Gesamtantwortzeit
Die meisten realen Systeme müssen beide Aspekte ausbalancieren.
Die Reihenfolge der Einschränkungen
In der Praxis treten Engpässe in dieser Reihenfolge auf:
- VRAM-Kapazität
- Speicherbandbreite
- Laufzeitplanung
- Kontextfenstergröße
- CPU-Overhead
Das Verständnis dafür, welche Einschränkung Sie treffen, ist wichtiger als „Hardware upzurüsten“.
Ollama-Laufzeitleistung
Ollama wird häufig für lokale Inferenz verwendet. Sein Verhalten unter Last ist entscheidend zu verstehen.
CPU-Kernplanung
Verarbeitung paralleler Anfragen
Speicherverteilungsverhalten
Strukturierte Ausgabelaufzeitprobleme
Wichtige Hardware-Einschränkungen
Nicht alle Leistungsprobleme sind GPU-Computeprobleme.
PCIe & Topologieeffekte
Spezialisierte Computetrends
Benchmarks & Modellvergleiche
Benchmarks sollten eine Entscheidungsfrage beantworten.
Hardwareplattformvergleiche
Real-World-Test mit 16 GB VRAM
Modellgeschwindigkeit & Qualität Benchmarks
- Qwen3 30B vs. GPT-OSS 20B
- Gemma2 vs. Qwen2 vs. Mistral Nemo 12B
- Mistral Small vs. Gemma2 vs. Qwen2.5 vs. Mistral Nemo
Fähigkeitsstress tests
- Fähigkeiten zum Zusammenfassen von LLMs
- Logische Fehlschlüsse Tests und Mythen über LLM-Geschwindigkeit
Optimierungsplaybook
Performance-Tuning sollte schrittweise erfolgen.
Schritt 1 — Passend machen
- Modellgröße reduzieren
- Quantisierung nutzen
- Kontextfenster begrenzen
Schritt 2 — Latenz stabilisieren
- Prefill-Kosten reduzieren
- Unnotwendige Wiederholungen vermeiden
- Strukturierte Ausgaben früh validieren
Schritt 3 — Durchsatz verbessern
- Batching erhöhen
- Konkurrenz einstellen
- Bei Bedarf Laufzeiten mit Fokus auf Serving nutzen
Wenn Ihr Engpass in der Hosting-Strategie und nicht im Laufzeitverhalten liegt, siehe:
Häufig gestellte Fragen
Warum ist mein LLM auch auf einer starken GPU langsam?
Oft sind es Speicherbandbreite, Kontextlänge oder Laufzeitplanung — nicht die reine Rechenleistung.
Was zählt mehr: VRAM-Größe oder GPU-Modell?
Die VRAM-Kapazität ist in der Regel die erste harte Einschränkung. Wenn das Modell nicht passt, spielt alles andere keine Rolle.
Warum fällt die Leistung unter Konkurrenz?
Warteschlangen, Ressourcenkonkurrenz und Scheduler-Grenzen führen zu Degradationskurven.
Schlussgedanken
LLM-Performance ist Ingenieursarbeit, nicht Ratespiel.
Messung mit Absicht.
Einschränkungen verstehen.
Optimierung basierend auf Engpässen — nicht auf Annahmen.